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Was auf jede Quittung gehört

Es gibt keinen weltweiten Standard für Quittungen, aber einen gemeinsamen Kern, den Prüfer, Kundschaft und Buchhaltung erwarten. Fehlt eine dieser Angaben, bleibt der Beleg meist trotzdem eine Aufzeichnung — er wird nur schwerer zu verteidigen, wenn ein Jahr später jemand nachfragt.

Die sechs Felder, die nie optional sind

Name des Verkäufers, Datum, Beschreibung des Verkauften, Betrag, Zahlungsart und eine eindeutige Nummer. Diese sechs beantworten jede Frage, die an das Dokument gestellt wird. Ohne Belegnummer findest du den Vorgang nie wieder; ohne Zahlungsart kannst du nicht zeigen, dass gezahlt und nicht geschuldet wurde. Bei der Beschreibung wird am meisten gespart, und genau dort hakt die Prüfung ein — „Material“ erklärt nichts, „Eiche furniert, 3 Platten“ erklärt alles.

Steuerfelder und warum der Satz auf den Beleg gehört

Wurde Steuer berechnet, sollten Satz, Steuerbetrag und Nettobetrag getrennt erscheinen statt als eine verschmolzene Zahl. Aus einer einzigen Zahl kann niemand Vorsteuer ziehen, und du selbst kannst nicht abstimmen. Ist der Verkäufer registriert, steht die Steuernummer üblicherweise im Kopf — in vielen Ländern ist ein Beleg ohne sie für den Vorsteuerabzug wertlos, egal wie detailliert der Rest ist.

Felder, die niemand vorschreibt und alle wollen

Eine Positionsanzahl, damit die Kundschaft prüfen kann, ob nichts fehlt. Kasse, Kassenplatz oder Kürzel der Person, damit eine Rückfrage zuordenbar bleibt. Eine Zeile zu Rückgabe oder Gewährleistung, denn der halbe Grund fürs Aufheben ist der Umtausch. Und das ausgeschriebene Währungszeichen — im Laden selbstverständlich, über die Grenze hinweg entscheidend, weil „45,00“ drei verschiedene Beträge sein kann.

BNJ Receipt erzeugt Dokumente für Ablage, Mock-ups und Gestaltungsarbeit. Es ist keine Rechnung im steuerlichen Sinne und keine Buchhaltungssoftware. Was du an echte Kundschaft ausgibst, muss den Vorschriften deines Landes entsprechen — frag deine Steuerberatung.

Häufige Fragen

Braucht eine Quittung eine Unterschrift?

Im Einzelhandel fast nie. Unterschriften zählen bei Bargeldübergaben zwischen Betrieben, bei Kautionen und überall dort, wo eine bestimmte Person den Erhalt bestätigt. Beim Ladenverkauf ist der gedruckte Beleg samt Zahlungsspur das stärkere Beweismittel — deshalb verlangen Terminals sie nicht mehr.

Brauche ich fortlaufende Nummern?

Bei Rechnungen in der Regel ja, und streng. Bei Quittungen variiert es: vielerorts wird nur Eindeutigkeit verlangt, keine lückenlose Folge. Die Fortlaufnummer bleibt trotzdem die bessere Gewohnheit — eine Lücke ist eine beantwortbare Frage, doppelte Nummern sind ein unauflösbares Durcheinander.

Und bei einer Erstattung?

Als negativen Betrag ausweisen oder klar als Gutschrift kennzeichnen und die ursprüngliche Belegnummer nennen. Eine als neue positive Buchung erfasste Erstattung ist die häufigste Ursache dafür, dass eine Buchführung nicht mehr aufgeht.

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